Status: 26.02.2010  -   Neue gesetzliche Regelungen für den Transport von  Schusswaffen und Munition in Deutschland Der Transport einer Schusswaffe von einem Ort zum anderen ist in Deutschland nur erlaubt, wenn  1. die Schusswaffe nicht schussbereit ist, 2. die Schusswaffe nicht zugriffsbereit ist und  3. der Transport zu einem vom Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit erfolgt.  1. Schussbereit ist eine Waffe, wenn sie geladen ist, d.h., dass Munition oder Geschosse in der Trommel, im in die Waffe eingefügten Magazin oder im  Patronen- oder Geschosslager sind, auch wenn sie nicht gespannt ist. Grundsätzlich darf ein Sportschütze seine Waffe niemals geladen mit sich führen.  2. Zugriffsbereit ist eine Schusswaffe, wenn sie unmittelbar in Anschlag gebracht werden kann. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn sie mit wenigen  schnellen Handgriffen (Faustformel:  3. Handgriffe in 3 Sekunden) in Anschlag gebracht werden kann; z.B. wenn sie in einem Halfter oder einer Pistolentasche am Körper getragen wird. Dies  gilt auch für die Lagerung in einem nicht verschlossenen Handschuhfach. Ein Abzugsschloss reicht nicht aus, da die Schusswaffe weiterhin zu  Drohzwecken eingesetzt werden kann.  Nicht zugriffsbereit ist eine Schusswaffe, wenn sie in einem verschlossenen Behältnis mitgeführt wird. Verschlossen bedeutet "abgeschlossen" im  Unterschied zum bloßen "geschlossen". Erforderlich ist also ein Waffenkoffer oder ein Futteral mit Schloss. Ausreichend ist grundsätzlich auch der abgeschlossene Kofferraum oder das  abgeschlossene Handschuhfach.  Bei einem offenen Kombi / Break, bei dem aus dem Innenraum auf die Waffen zugegriffen werden kann, ist die Waffe als zugriffsbereit anzusehen. Gurte  mit Zahlenschloss für Taschen oder Koffer reichen zur Sicherung nur dann aus, wenn die Waffe nur mit großem Aufwand entnommen werden kann  Der Transport "zum vom Bedürfnis umfassten Zweck" bedeutet, dass ein Zusammenhang mit dem sportliche Schießen bestehen muss. Es kommt nicht  darauf an, ob der Weg – z.B. zur Schießstätte – unterbrochen wird, z.B. durch eine Übernachtung, sei es bei einem Sportkameraden oder im Hotel.  Munition darf grundsätzlich mit der Schusswaffe zusammen – auch in einem Waffenkoffer –transportiert werden. Diabolos für Luftdruckwaffen gelten in  Deutschland nicht als Munition. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen grundsätzlich Waffen und Munition nicht transportieren.  Die Nichteinhaltung dieser Regelungen kann zu einem Strafverfahren und zur Beschlagnahme der Schusswaffen führen  Ein sicherer Transport sollte nach der Empfehlung des Deutschen Schützenbundes grundsätzlich in einem abgeschlossenen Waffenkoffer erfolgen.  Deutscher Schützenbund e.V., Lahnstr. 120, 65195 Wiesbaden  Bearbeiter: Jürgen Kohlheim   Arno Vorwallner neuer Landeskönig Glanzvoller Landeskönigsball im Maritim in Travemünde   2 0 1 1 Ein eindrucksvolles Bild bot sich den zahlreichen Gästen, Schützinnen und Schützen beim Einmarsch der 70 Könige und 58 Königinnen  in den geschmückten Saal. Musikalisch begleitet wurden sie vom Party Symphonie Orchestra.  Die Proklamation der Landesmajestät(in), die den Höhepunkt des Abends darstellte, nahm Präsident Peter Eyferth mit seinen Präsidiumsmitgliedern vor. Am Endkampf zum Landeskönigschießen in Kellinghusen nahmen 195 Schützinnen und Schützen teil. Die besten zehn wurden auf die Bühne gebeten. Von Platz vier bis zehn erhielten die Teilnehmer ein kleines Präsent vom Norddeutschen Schützenbund. Nachdem der erste Ritter Bernd Sinner vom Pinneberger Bürger Schützenverein (4,47 Teiler) und der zweite Ritter  Jasper Gülck (7,61 Teiler) von der Ahrensböker Gill bereits gekürt worden waren, stand nur noch Arno Vorwallner da. Damit war klar, dass der Lübecker neuer Landeskönig ist. Unter großem Jubel proklamierte Präsident Peter Eyferth Arno Vorwallner zum 38. Landeskönig. Nach dem Ehrentanz zeigte das Party Symphonie Orchester auch im 14. Jahr sein ganzes Repertoire, und holte die Ballgäste im wieder  auf die Tanzfläche.  Vor der Proklamation dankte der scheidende Landeskönig Günther Huber den Vereinen und Kreisschützenverbände. Er hat sehr viele Einladungen während seines Königsjahres erhalten, die er sehr gerne wahr genommen hat. Er und seine Frau Renate wurden überall herzlich aufgenommen, er habe das Königsjahr richtig genossen.  Stormarner Schützen feierten ihren Kreiskönigsball 2011 in Elmenhorst Karin Bauer vom Schützenverein Trittau und Dieter Ewers vom Schützenverein Bartgeheide sind  die strahlenden Sieger vom Kreiskönigsschießen. Unter großem Applaus, insbesondere vom Schützenverein Trittau und dem Schützenverein Bargteheide gab Kreisvorsitzender Rolf-Peter Fröhlich die Namen des neuen Kreiskönigspaares bekannt. Die 69 jährige Karin Bauer  (Trittau/9er Teiler) freute sich riesig als sie zur neuen Kreiskönigin proklamiert wurde, denn nach 1978 und 2005 ist sie bereits zum dritten Mal die höchste Repräsentantin des Kreisschützenverbandes Stormarn. Auch Dieter Ewers (Bargteheide)  strahlte über das ganze Gesicht, mit einem 13er Teiler ließ er alle hinter sich und errang die Königswürde. Dieter Ewers, der seit 1983 dem Schützenverein Bargteheide angehört, wurde zum ersten Mal Kreiskönig, aber mit seiner Kreiskönigin hat er ja eine erfahrene Königin an seiner Seite. Erste Hofdame wurde Christel Faak (Ahrensburg/26er Teiler) und zweite Hofdame die Ex-Kreiskönigin Annegret Büll (Elmenhorst/28er Teiler). Den ersten Ritter errang Torsten Frehe (Bargteheide/21er Teiler)  und den zweiten Ritter Siegbert Sobotke (Ahrensburg/25er Teiler). Andrea Eltermann und Thomas Looft (beide Ahrensburg) gewannen die Kreispokale. Die beiden hatten beim Endkampf mit 104,3 und 103,9 Ringen die höchste Ringzahl geschossen. In der mit Blumen, Girlanden, Luftballons und bunten Bändern geschmückten Mehrzweckhalle in Elmenhorst herrschte beste Stimmung. Dort wurde der 33. Kreiskönigsball des Kreisschützenverbandes Stormarn mit Ehrengästen aus Sport und Politik, sowie den amtierenden Majestäten der Vereine und vielen Schützinnen und Schützen gefeiert. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Elmenhorst Karen Rinas, der stellvertretende Gemeindewehrführer Harald Gewe, sowie Marlene Zietz vom Karnevalsverein Elmenhorst waren der Einladung gefolgt. Rolf-Peter Fröhlich  bedankte sich bei allen die zur Ausschmückung der Mehrzweckhalle beigetragen hatten und überreichte Marlene Zietz für ihre tatkräftige Unterstützung als Dank einen Blumenstrauß Eröffnet wurde der Festball in Elmenhorst mit dem Einmarsch aller Majestäten und dem Königstanz. Peter Meyer sorgte den ganzen Abend für eine ausgelassene Stimmung und eine immer volle Tanzfläche. Viele Ballbesucher sind bei der gut bestückten Tombola, dessen Erlös der Kreisjugend zugutekommt, mit tollen Preisen nach Hause gegangen. Kreiskönigspaar 2011 Karin Bauer / Dieter Ewers Kreiskönigsschießen 2011 Kreiskönig Dieter Ewers SchV Bargteheide 13 T Kreiskönigin Karin Bauer SchV Trittau 09 T 1. Ritter Torsten Frehe SchV Bargteheide 21 T 1. Hofdame Christel Faak Ahrensburger SG 26 T 2. Ritter Siegbert Sobotke Ahrensburger SG 25 T 2. Hofdame Annegret Büll SchV Elmenhorst 28 T 4. Dieter Rößmann Ahrensburger SG 26 T 4. Andrea Eltermann Ahrensburger SG 34 T 5. Roland Soltau Sülfelder SG 35 T 5. Friedel Rößmann Ahrensburger SG 37 T Pokalsieger Thomas Looft Ahrensburger SG      103,9 R Pokalsiegerin Andrea Eltermann Ahrensburger SG      104,3 R Kreisschützenverband Stormarn           Schützentag in Bargteheide Reinhard Ramcke zum stellvertretenden Kreissportleiter gewählt Reinhard Ramcke von der Sülfelder Schützengilde ist zum stellvertretenden Kreissportleiter gewählt worden. Leider konnten die Posten eines  Schulungsleiters und eines stellvertretenden Pressewartes nicht besetzt werden.  Zum Kreisschützentag konnte Kreisvorsitzender R.-Peter Fröhlich 71 stimmberechtigte Delegierte sowie zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Dazu  gehörten der Landrat Klaus Plöger,  die Kreispräsidentin Christa Zeuke, der Bürgermeister Dr. Henning Görtz, der Vizepräsident des  Norddeutschen Schützenbundes Peter Kröhnert und der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes Lübeck Ekkehard Merbeth. Auch der  Bundestagsabgeordnete   sowie das Ehrenmitglied Hubert Priemel folgten der Einladung. Ein besonderer Gruß galt auch dem neuen  Kreiskönigspaar Karin Bauer (Trittau) und Dieter Ewers (Bargteheide)   Nach einem stillen Gedenken an verstorbene Schützen überbrachten die Gäste ihre Grußworte. Kreispräsidentin Christa Zeuke, die immer mit großer Freude zu den Schützen gehe, überreichte an die siegreichen Mannschaften den  Landratspokal. Sieger wurde die Ahrensburger Schützengilde mit den Schützen Denise Eltermann, Torsten König, Thorsten Goos und Thomas  Looft, vor den Schützenvereinen Reinfeld und Elmenhorst.  Vizepräsident Peter Kröhnert berichtete über den Sachstand im Norddeutschen Schützenbund, wie die neue Online-Mitgliederverwaltung. Die  neue Mitgliederverwaltung hat eine moderne und leicht zu bedienende Benutzeroberfläche. Aber eine Datenbank kann nur so gut sein wie sie  gepflegt wird. Daher ist es dringend erforderlich wenn sich Veränderungen ergeben, dieses sofort dem NDSB zu melden.  Nach den Grußworten der Gäste erfolgten zahlreiche Ehrungen für verdiente Sportler und Funktionäre. Vizepräsident Peter Kröhnert ehrte mit der  goldenen Verdienstmedaille des Deutschen Schützenbundes Sverre Schulz (Brunsbek) und Rudi Jegminat (Bargteheide).  Besondere Ehrungen für ihre hervorragenden sportlichen Erfolgen erhielten die beiden Jugendlichen Henrik Hornung (Bad Oldesloer Bogensport)  und Malte Hoffmann (Tremsbüttel). Henrik Hornung ist im vergangenen Jahr Weltmeister und Deutscher Meister im Feldbogen Schießen sowie  Deutscher Meister in der FITA Runde im Freien geworden.  Malte Hoffmann errang gleich bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen  Meisterschaft den zweiten Platz mit der mehrschüssigen Luftpistole. Kreisvorsitzender R.-Peter Fröhlich überreichte den beiden Jungschützen  Gutscheine, und wünschte den Beiden für die kommenden Meisterschaften alles Gute.    Weitere Ehrungen, Verdienstnadel des Kreisschützenverbandes Stormarn: Frank Martens und Torsten Frehe (beide Bargteheide). Ehrenmedaille am Bande in Bronze: Marita Sternberg, Sebastian Warnck (beide Klein Wesenberg) und Sylvia Heger (Barsbüttel). Ehrenmedaille am Bande in Silber: Andreas Schramm, Bernd Hagemann (beide Klein Wesenberg), Marion Löwe (Brunsbek) und Bärbel Zock (Bargteheide). Ehrenmedaille am Bande in Gold: Thomas Janssen (Bad Oldesloe) und Brigitta Rothfuß (Klein Wesenberg) Für ihre sportlichen Erfolge bei Landes- und Deutschen Meisterschaften wurden Denise Eltermann, Michael Rehmke, Torsten König (alle Ahrensburg), Malte Hoffmann (Tremsbüttel), Angelika Karl(Bad Oldesloer Bogensport), Maren Müller (Trittau), Oliver Planthaber (Reinfeld), Henrik Proba (Redderschmiede), Nico Schultz (Barsbüttel), Anke Strelau und Horst Strelau (beide Sülfeld) und Jörg Sureck (Feilberg) mit der Sportmedaille in Bronze geehrt. Sigrid Augustin (Redderschmiede), Sven Bentien (Ahrensburg), Stefanie Dietsch (Trittau) Regina Hahn und Ellen Spahr (beide Sülfeld), Flemming Hautz und Günter Wahlbrink (beide Klein Wesenberg), Diana Lais (Reinfeld) und Otto Möller (Bad Oldesloer Bogensport), durften sich über die silberne Sportmedaille freuen. Die Goldene Sportmedaille erhielt Marcus Kuhlmann (Ahrensburg). Schwer fiel es dem neugewählten Ältermann der Rehnaer Schützengilde (NVM) Roland Mann dem Verbandstag mit zu teilen, dass die Rehnaer  Gilde auf ihrer Jahreshauptversammlung beschlossen habe sich aus dem Kreisschützenverband Stormarn zurück zu ziehen. Er dankte dem  Kreisschützenverband für 20 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit, es gibt sehr viele schöne  Erinnerungen seit 1991. Aber da die Gilde zurzeit nur  noch 49 Mitglieder habe, könne sie nicht mehr an den Veranstaltungen des Kreisschützenverbandes Stormarn teilnehmen. Er hoffe aber, dass der  Kontakt nicht ganz abreißt und man irgendwann sich auf Veranstaltungen wieder trifft.  R.-Peter Fröhlich teilt noch mit, dass Dirk Gebhardt (Reinfeld), Frank Schmidt (Ahrensburg) und Norbert Kleinau (Volksdorf) zu neuen Vorsitzenden  gewählt wurden.  Der Schützenverein Brunsbek hat sein Schützenfest auf den 4. September 2011 verschoben.  In seinem Schlusswort dankte Rolf-Peter Fröhlich allen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung und schloss den Verbandstag  mit dem Schleswig-Holstein Lied.  Landespresse-Chefin des NDSB Margrit Kunde jetzt Trägerin der Sportverdienstnadel Im würdigen Rahmen wurde Margrit Kunde aus Bad Oldesloe (KSchV Stormarn) für ihrenunermüdlichen Einsatz im Schützenverein Redderschmiede  und im Kreisschützenverband Stormarn sowie im Norddeutschen Schützenbund im Landehaus B die Landesverdienstnadel verliehen. Die Laudatio in  dieser Feierstunde wurde vom Sportreferenten der Landesregierung Eckhard Jacobs gehalten. Die Verleihung der Sportverdienstnadel erfolgte durch  Innenminister Klaus Schlie, in Vertretung für den Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen. Zugegen waren bei der Ehrung der NDSB-Präsident Peter  Eyferth und der Vorsitzende des Kreissportverbandes Stormarn Peter Voss sowie der Ehemann Joachim Kunde.  Nach Absprache mit dem Landessportverband werden in Zukunft alle Ehrungen die von der Landesregierung ausgesprochen werden im Landehaus B erfolgen. Ehrungen des Landessportverbandes werden weiterhin im Haus des Sports stattfinden. Aus diesem besonderen Anlass war auch der Präsident des Landessportverbandes Dr. Ekkehard Wienholtz zugegen. Wie Innenminister Klaus Schlie in seiner Ansprache wörtlich zum Ausdruck brachte „sind sie die stillen Stars des Sports“, die wir heute – inzwischen zum dreizehnten Mal – mit der Sportverdienstnadel auszeichnen. Wollte man alle Ämter und Funktionen von Margrit Kunde aufzählen, würde der Platz auf dem Laudatiozettel knapp werden, betonte der Sportreferent Ekhard Jacobs. Die rührige Margrit Kunde ist seit über 30 Jahren ehrenamtlich für die Schützen tätig. Die gebürtige Geesthachterin wurde am 28. Februar 1957 geboren und lebt mit der Familie seit 1963 im Kreis Stormarn. Nach Schulabschluss 1972 machte Margrit Kunde eine Berufsausbildung als Fotografin. Im November 1977 wurde sie Mitglied bei den Sportschützen Pölitz und 1986 im Schützenverein Redderschmiede in Bad Oldesloe. Seit 31.10.1986 ist Margrit mit dem Sportschützen Joachim Kunde verheiratet, die zusammen drei Töchter haben. Bei den Sportschützen Pölitz bekleidete Margrit Kunde zahlreiche Ämter, wie das Amt eines Jugendwartes, einer Schriftführerin und Pressewartin. Im Kreisschützenverband Stormarn wurde sie 1986 zur Pressewartin gewählt, dieses Amt hat sie bis heute inne. Die langjährige Kreisdameleiterin Margrit Kunde war in ihrem Verein 17 Jahre Schriftführerin. Im Jahr 2009  hat sie die Jugendabteilung übernommen. Auch in ihrem Verein ist sie seit 1992 Pressewartin. Seit 1980 ist sie im Besitz der F-Übungsleiter Lizenz, einschließlich aller erforderlichen Weiterbildungen. Auch hat sie die Bescheinigung  für die „Eignung für Kinder und Jugendarbeit §27.3WaffGi.V.m.§AWaffV“ und besonders rührig in der Kinder und Jugendarbeit. Selbst schießt Margrit Kunde mit dem Luft- und Kleinkalibergewehr. Mehrere Male war sie Kreis- und Landesmeisterin. Für ihre ehrenamtliche Arbeit wurde sie vom Kreisschützenverband Stormarn mit der Ehrenmedaille in Gold, geehrt, vom Landessportverband erhielt sie die Verdienstnadel in Silber, das Verdienstkreuz des NDSB in Silber und das Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes in Silber. Seit 2005 ist Margrit Kunde Landespressesprecherin. Margrit Kunde hat bisher viel Zeit, Geld und Familienleben für den Schützensport geoopfert. Dafür sagen wir der Trägerin der Sportverdienstnadel des Landes „Herzlichen Glückwünsch“ Lothar Mauritz (Ehrenmitglied im NDSB) Bilder von der Verleihung auf dieser Bildseite. Stormarner Schützen haben sich für 22 Starts bei den Deutschen Meisterschaften 2011 qualifiziert. Erfreulich ist, dass von elf Schützen, sieben Jugendliche das Limit erfüllt haben. Da es in den Vereinen selten drei leistungsstarke Jungschützen für eine Mannschaft gibt, schlossen sich Oliver Planthaber (Reinfeld) Torsten König (Ahrensburg) und  Henrik Proba (Redderschmiede) zu einer Mannschaft zusammen. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigt dass sich das Junioren-Trio gleich für zwei Starts zu den  Deutschen Meisterschaften in München qualifiziert hat. Ihren ersten Start haben sie gleich am ersten Wettkampftag am 19. August. Dann steht die Königsdisziplin 3 x 40 Schuss (je 40 KK Schuss liegend, stehend und kniend) an.  Vier Tage später tritt das Team in der Disziplin 3 x 20 Schuss (je 20 KK Schuss liegend, stehend und kniend) an. Henrik Proba und Oliver Planthaber haben sich im Einzel zudem noch mit dem Luftgewehr (40 Schuss) qualifiziert. Den Wettkampf haben sie am 21. August. Für Oliver Planthaber ist die Olympiaschießanlage kein Neuland mehr. Der Routinier startete schon mehrere Male bei den nationalen Wettkämpfen. 2007 errang der Reinfelder die Silbermedaille. Und in diesem Jahr hat Oliver Planthaber in der Königsdisziplin Chancen ganz vorne mitzumischen. Auch Torsten König kennt die Anlage schon vom letzten Jahr. Für Henrik Proba hingegen ist es eine Prämiere. Das Aushängeschild des Schützenvereins Redderschmiede qualifizierte sich bei seiner ersten Teilnahme gleich für drei Starts. Die Kaderschützin des Norddeutschen Schützenbund und sehr trainingsfleißige Denise Eltermann (Ahrensburg) hat sich ebenfalls für drei Starts qualifiziert. In der  Jugendklasse startet sie in der Disziplin KK 3 x 20 Schuss am 26. August. Einen Tag später hat sie ihren Wettkampf im KK-Liegend (60 Schuss liegend). Am 28. August   steht der Wettkampf mit dem Luftgewehr (40 Schuss Freihand) an.  Groß war die Freude bei der Ahrensburgerin Kimberly Köster, durch ihre gute Leistung bei der Landesmeisterschaft konnte auch sie sich für die Meisterschaften qualifizieren. Kimberly Köster startet am19. August bei den Junioren B mit der Luftpistole. Die Tremsbüttler Jugendlichen Malte Hoffmann, Nikolaus Kuhlen und Niels Uecker haben sich mit der mehrschüssigen Luftpistole qualifiziert. Malte Hoffmann, der im letzten Jahr überraschend den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in der Schülerklasse mit der  mehrschüssigen Luftpistole belegte,  hat auch in diesem Jahr große Chancen. Auch wenn er jetzt in einer höheren Klasse (Jugend) antreten muss, wird Malte Hoffmann am 26. August alles geben, um wieder  aufs Podest zu kommen.  Sein Vereinskamerad Nikolaus Kuhlen startet ebenfalls am 26. August. Niels Uecker (Schüler) muss am 26. August sogar zwei Wettkämpfe schießen. Am Vormittag tritt er mit der mehrschüssigen Luftpistole an und am Nachmittag mit der Luftpistole. Um eine ideale Trainingsmöglichkeit für die Olympische Schnellfeuerpistole zu schaffen, wurde Anfang der 80er Jahre die mehrschüssige Luftpistole geboren. Seit  1995 wird die Disziplin auch bei den Deutschen Meisterschaften geschossen. Geschossen wird auf fünf nebeneinander stehende Klappscheiben auf eine Distanz von zehn Metern. Die Schülerklasse absolviert ein Programm von 30 Schuss, bestehend aus sechs Serien a` 5 Schuss in je zehn Sekunden. Ab der Jugendklasse müssen 60 Schuss in zwölf Serien geschossen werden. Für Anja Simonsen vom Schützenverein Reinfeld ist es die erste Teilnahme an den Meisterschaften. Sie hat die Qualifikation in der Disziplin KK 100 m Körperbehinderte mit Federbock geschafft und hat ihren Wettkampf am 25. August. Ebenfalls drei Starts hat Sven Bentien (Schützen) von der Ahrensburger Schützengilde. Der stellvertretende Kreisjugendleiter hat sich für Laufende Scheibe 10 m, (25.08.) 10 m mix (27.08) und 50 m mix (24.08) qualifiziert. An zwei Wettkampftagen werden 2 x 30 Schuss abgegeben. Am ersten Tag, dem Langsamlauf fährt die Scheibe in fünf Sekunden über eine Breite von 10 Metern. Am  zweiten Tag, dem Schnelllauf, ist die Scheibe doppelt so schnell, also nur 2,5 Sekunden.  Hat der Schütze in der Zeit keinen Schuss abgegeben so wird eine Null  gewertet.  Der Schütze darf die Waffe  zu Beginn des Schießens in den Hüftanschlag nehmen. Erst wenn die Scheibe zu sehen ist, darf er sie in die Schulter heben.  Zusätzlich zum Normalprogramm gibt es noch das Mix-Programm.  Hier werden ebenfalls  zwei Durchgänge geschossen, allerdings weiß der Schütze vor dem Schuss nicht, ob die Scheibe 5 oder 2,5 Sekunden zu sehen ist und muss so individuell reagieren. Henrik Droppelmann (Schützen) vom Schützenverein Bargteheide, der für Fahrdorf (Schleswig-Flensburg)  in der Bundesliga schießt, tritt mit der Luftpistole am 19. August an. Der Kreisschützenverband Stormarn wünscht allen Sportlerinnen und Sportlern viel Erfolg und höchstmögliche Ringzahlen. Stormarner Festival beim Pokalschießen der Kreisjugend  2 0 1 1 Im Landesleistungszentrum Kellinghusen trafen sich Schüler, Jugend und Junioren aus Schleswig-Holstein zum Pokal der Kreisjugendmannschaften.  Dabei sahnten Stormarner Jungschützen in drei verschiedenen Disziplinen in drei Klassen insgesamt 22 Mannschafts- und Einzelsiege ab. Gleich früh  morgens setze die Luftgewehr-Jugendmannschaft mit Denise Eltermann (Ahrensburg), Lukas Nuppenau (Elmenhorst) und Katharina Voß  (Redderschmiede) positive Zeichen. Kaderschützin Denise Eltermann zeigte sich in glänzender Form. Mit 385 Ringen war sie an diesem Tag in ihrer  Klasse nicht zu schlagen. Auch ihr Mannschaftskamerad Lukas Nuppenau konnte mit 365 Ringen, was der dritte Platz bedeutete, überzeugen. Die dritte  im Bunde Katharina Voß kam auf 327 Ringe. Damit errang die Mannschaft mit 1077 Ringen den dritten Platz. Das gleiche Trio trat auch in der Disziplin  KK 3 x 20 Schuss an. Bei der männlichen Jugend sorgte Lukas Nuppenau für eine Überraschung, denn er siegte mit 544 Ringen doch recht deutlich.  Denise Eltermann kam bei ihrem zweiten Start mit 546 Ringen, wie auch die Mannschaft, auf den zweiten Platz.  Groß war die Freude bei dem Reinfelder Michael Majewski (Schüler). Mit 177 Ringen (Luftgewehr) errang er den zweiten Platz.  An dem Junioren-Dream-Team Oliver Planthaber (Reinfeld), Torsten König (Ahrensburg) und Henrik Proba (Redderschmiede) kommt zurzeit keiner  vorbei. Sie zeigten schon tolle Leistungen bei den Landes- und Deutschen Meisterschaften. Und auch in diesem Wettkampf war das Trio nicht zu  schlagen. Sowohl mit dem Luftgewehr (1138) als auch im KK 3 x 20 Schuss (1652) fuhren sie sichere Siege ein. Die zweite Stormarner Junioren-  Mannschaft mit den Schützinnen Naama Kembouche (Ahrensburg), Ellen Porbadnigk und Laura Weber (beide Sprenge) errangen im KK 3 x 20 Schuss  den dritten Platz (1510). Die Einzelwertung in der Disziplin war eine reine Stormarner Angelegenheit. Platz eins ging an Oliver Planthaber (572) dahinter  folgen Torsten König (549) und Henrik Proba (531). Oliver Planthaber (390) entschied auch den Luftgewehr Wettkampf für sich. Die weibliche Konkurrenz  gewann in der Disziplin KK 3 x 20 Schuss Naama Kembouche (518) vor Ellen Porbadnigk (504) und Laura Weber (488).  In der Schülerklasse ging der erste Platz mit 166 Ringen an Philip Bukowski (Luftpistole) von den Sportschützen Pölitz. Sein Vereinskamerad Henrik Schoppenhauer errang mit 151 Ringen den dritten Platz. Nahezu konkurrenzlos war der Bronzemedaillengewinner der Deutschen Meisterschaft Malte Hoffmann (Tremsbüttel). In der Jugendklasse setzte er sich mit guten 356 Ringen souverän an die Spitze. Die Junioren Luftpistolen-Mannschaft mit Kimberly Köster (Ahrensburg), Tyll Röver (Sülfeld) und Bastian Venz (Sprenge) belegten mit 1022 Ringen den zweiten Platz. Über einen zweiten Platz konnte sich auch Kimberly Köster (332) in der Einzelwertung freuen. "Erste"-Liga: Aufstieg in die Verbandsliga perfekt!!! Unser Jungschütze Henrik Proba hat einen großen Anteilan den Aufstieg in die Verbandsliga. Seit zwei Jahren schießt Henrik Proba sehr erfolgreich in der Liga mit. Bis auf ein Unentschieden hat er in den zwei Jahren keinen seiner direkten Duelle verloren Nachdem die „Erste“ Mannschaft  der Ahrensburger Schützengilde das  schon nach vier Wettkämpfen erfolgreich gemeistert hatte, war alles was danach kam, nur noch Bonus. Mit dieser Einstellung gelang dann  Die Wettkämpfe fünf und sechs in der Landesliga Süd wurden überraschend eindeutig von der Mannschaftgewonnen und die parallele Niederlage von Reinfeld im sechsten Wettkampf, machte den  perfekt.    Die Wettkämpfe fünf und sechs, die in Eutin stattfanden, standen zunächst unter keinem guten Stern, da , mit einer Lungenentzündung kurzfristig ausfiel. In der Kürze der Zeit war es für Torsten König schwer einen gleichwertigen Ersatz zu finden und Ellen Porbadnigk wurde kurzer Hand verhaftet und mit nach Eutin geschleift. In Eutin wurde die Mannschaft sehr herzlich empfangen, es herrschte eine tolle Atmosphäre und gute  Stimmung, vielen Dank an dieser Stelle an die tollen Gastgeber. Der erste Durchgang begann um 10 Uhr gegen die Eutiner,  die an Position fünf mit einem fremden Gewehr 358 Ringe schoss, da ihres in der Reparatur war, blieb in diesem Duell chancenlos, weil Andreas Berthold an Position fünf, unschlagbare 384 Ringe schoss. Ellen Porbadnigk sollte jedoch die Einzige bleiben, die ihre Punkte abgab. Mannschaftskapitän der "Durchgereichte" konnte mit 374 Ringen wieder ein wenig durchatmen, gewann seine Punkte sehr eindeutig gegen 365 Ringe von Nicole Gerken und schob sich in der internen Aufstellung wieder an  vorbei. Sven Bentien konnte seine guten Leistungen beibehalten und gewann ebenfalls seine Punkte ohne Gefahr mit 370 zu 360 Ringen. Die Positionen eins und zwei schossen an diesem Tag in ihrer eigenen Welt,  schienen sich gegenseitig anzutreiben, sodass am Ende für Henrik Proba tolle 380 und für Thorsten Goos bemerkenswerte 379 Ringe zu Buche standen. Henrik Proba war der einzige Ahrensburger für den es in dem Duell gegen Eutin tatsächlich eng wurde, konnte aber am Ende drei Ringe Vorsprung hervor zeigen. 8:2 lautete das Endergebnis dieses Duells. Keiner der "Ersten" hatte im Vorwege mit einem Sieg und schon gar nicht in dieser Höhe, gerechnet. Dies lag jedoch auch daran, dass die Eutiner anscheinend keinen besonders guten Tag erwischten, dies soll die Leistung der "Ersten" nicht mildern, denn auch die nötige Portion Glück braucht eine Spitzenmannschaft. Auch jetzt wollte von unseren Spitzenschützen keiner das Wort Aufstieg in den Mund nehmen, mit Hamwarde wartete ein viel zu starker Gegner am Nachmittag, um in irgendwelche Träumereien zu verfallen. Der Aufstieg war bis dahin kein Thema, viel mehr die internen Duelle in unserer Mannschaft, Thorsten Goos und Henrik Proba stachelten sich weiter an, und Sven Bentien versprach Torsten König ihm die Position drei wieder wegzunehmen, so ging es in den letzten Wettkampf vor der Weihnachtspause. Mit der besten Mannschaftsleistung der "Ersten" und einem  Ringen, wurde dann letztendlich auch . Ellen  konnte ihre Leistungen zum Vormittag deutlich steigern und schoss tolle 371 Ringe, besiegte ihren Gegner und zeigte, dass sie vielleicht noch nicht gleichwertig zu Denise Eltermann ist, jedoch eine sehr sehr gute Alternative ist. Dank an Ellen, für die tolle Unterstützung und die tollen Leistungen, sie ist ein Teil des Aufstiegs!  konnte seine Probleme aus dem ersten Wettkampf ablegen und schoss sein bestes Liga-Ergebnis, verlor jedoch mit 377 zu 378 Ringen als einziger Ahrensburger die Einzelpunkte in diesem Wettkampf. Viel „wichtiger“ war jedoch, dass er , der wiederum "nur" 375 Ringe schoss und sein Duell gewann, wieder von Position drei verdrängte und somit seine Drohung wahr machte.  lief derweil zu Hochform auf und schoss hervorragende 383 Ringe und konnte nur durch perfekte Technik und Konzentration seine Gegnerin die 380 schoss bezwingen.  schoss auch im zweiten Wettkampf der Ahrensburger an diesem Tag auf hohem Niveau und gewann seinen Wettkampf mit 379 Ringen. Diese beiden Siege waren die Grundlage für den frühzeitigen Aufstieg, jedoch benötigten die Ahrensburger noch zeitgleich eine Niederlage von Reinfeld um den Aufstieg perfekt zu machen. Doch auch daran mochte zunächst keiner glauben, da Reinfeld tendenziell stärker eingeschätzt wurde als die Ahrensburger, warum sollte ihnen der Sieg gegen Bad Bramstedt also nicht gelingen?! Dafür gab es lediglich nur eine Antwort: Ann-Christin Schröder!!! Die aus den USA zurückgekehrte Spitzenschützin der Bramstedter verstärkte die Mannschaft so enorm, das  war. Dies geschah dann auch noch ausgerechnet bei der Ahrensburger Schützengilde, da die Reinfelder nicht genügend Stände zur Verfügung  stellen konnten, trugen diese ihren Heimwettkampf in Ahrensburg aus. Der Aufstieg kann nunmehr auch nicht durch eine eventuelle Niederlage gegen Reinfeld am letzten Wettkampftag in Ahrensburg gefährdet werden, da der Vorsprung an Punkten zu groß ist! Ahrensburg schafft also nach dem Aufstieg in die Landesliga den direkten Aufstieg in die Verbandsliga, das nennt man Durchmarsch! Die Verbandsliga ist die höchste holsteinische Liga und somit sollte allen klar sein, was für eine tolle Leistung hier erbracht worden ist! Das Saisonziel für die Saison 2012/13 ist klar, der Nicht-Abstieg, alles andere ist Bonus!!! ;-)  Das letzte Duell ist leider auch der einzige Heimwettkampf den die "Erste" hat. das letzte Duell der Ahrensburger Luftgewehrschützen in der Landesliga statt. Die Mannschaft hofft, dass viele Zuschauer und Gäste mit ihnen den Aufstieg feiert,  und das Saisonfinale genießt, bei dem es nur noch um eine bessere Position in der Foto. v.l. Henrik Proba, Thorsten Goos, Sven Bentien, Torsten König und Ellen Porbadnigk Foto. v.l. Henrik Proba, Thorsten Goos, Sven Bentien,            Torsten König und Ellen Porbadnigk